
Bernd Fesel, geb. 1962
ist freiberuflich als Kulturveranstalter und kulturpolitischer Berater in Berlin und Brüssel tätig und Inhaber des 2003 gegründeten Büros für Kulturpolitik und Kulturwirtschaft. Er studierte 1983 bis 1990 Volkswirtschaft und Philosophie in Heidelberg und Bonn und schloss das Studium als Diplom Volkswirt ab.
Berufliche Stationen
Seit 1990 ist er Partner in der Galerie Karin Fesel. 1995 wurde Bernd Fesel Mitglied der Arbeitsgruppe Standortanalyse des Bundesverbandes Deutscher Galerien (BVDG), 1996 – 1997 Mitglied im Vorstand des BVDG, 1997 – 2003 Geschäftsführer des BVDG. In dieser Zeit widmete er sich unter anderem dem Aufbau des Galerienportal www.galerienindeutschland.net, brachte mit finanzieller Unterstützung der Deutschen Telekom erstmals eine Kunstmesse online und erstellte eine Lern-CD-Rom zur Kunst der 60er Jahre, die von der Europäischen Kommission ausgezeichnet wurde.
Von 2000 bis 2003 war er ferner ehrenamtlich Sprecher des Kunstrates, des bundesweiten Dachverbandes von ca. 15 Kunstverbänden, seit 2002 Mitglied im Vorstand des Arbeitskreises Kulturstatistik und von 2003 bis 2005 Vorsitzender des Fachausschusses Steuern im Deutschen Kulturrat.
2003 hat Bernd Fesel als Veranstalter die 1. Nationale Jahrestagung Kulturwirtschaft in Berlin initiiert und finanziert sowie das deutsche Portal zur Kulturwirtschaft gegründet. Seit 2007 betreibt er das einzige dreisprachige europäische Nachrichtenportal zur Kreativwirtschaft www.creative-economy.eu.
Seit 2006 ist Bernd Fesel Mitglied im Beirat der Bundesakademie für Kulturelle Bildung; seit 2007 ist er als freier Berater für die Stadt der Kreativität (Künstlerische Leitung Dieter Gorny) der Europäischen Kulturhauptstadt RUHR.2010 tätig. 2008 wurde er in den Fachausschuss "Kulturwirtschaft" des Deutschen Kulturrates berufen.
Lehrtätigkeiten
Bernd Fesel ist Lehrbeauftragter für die erste Vorlesung „Creative Industries“ an der Universität der Künste in Berlin mit dem Schwerpunkt auf kulturökonomische Gesetze nach der Neuen Institutionen Ökonomie und Spieltheorie.
Er ist ferner Tagungsleiter der Seminarreihe „Strategien im Kunstmarkt“ und in der Fortbildung vielfach aktiv, u.a. Dozent für die Fernuni Hagen (seit 2004), an der Universität Bonn (2006).
Seit 2007 ist das Büro für Kulturpolitik und Kulturwirtschaft Kooperationspartner des Weiterbildungsangebotes „Management im Kunstmarkt“ des Weiterbildungszentrums an der FU Berlin, dem größten in Deutschland. Dies ist die erste Weiterbildung im Kunstmarkt, die nach 6 Monaten Studiendauer mit einem Zertifikat abschließt.