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Linkpartner Kulturpolitik
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Umsätze und Unternehmenszahlen 2008
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Im Feburar 2009 veröffentlichte die Bundesregierung den Bericht "Gesamtgesellschaftliche Perspektiven der Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland" (Autoren: Michael Söndermann, Christoph Backes, Dr. Olaf Arndt, Daniel Brünink). Darin wurden folgende Angaben veröffentlicht:
Geschätzte Bruttowertschöpfung im Jahr 2008: 63 Mrd. EUR, 2,6% am Bruttosinlandsprodukt
Vergleich im Jahr 2006: Automobilindustrie 71 Mrd. EUR; Chemische Industrie 49 Mrd. EUR; Energieversorgung 43 Mrd. EUR.
Zahl der Unternehmen im Jahr 2008: 238.300 Unternehmen und Selbständige, +4,3% gegenüber 2007.
Umsatzvolumen aller Unternehmen im Jahr 2008: 132 Mrd. EUR, 1,8% gegenüber 2007.
Zahl der sozialversicherungspf. Beschäftigten im Jahr 2008: 763.400, + 3,1% gegenüber 2007.
Anteil der Frauen an den Selbständigen: 40 - 44% an allen Selbständigen in der Kultur- und Kreativwirtschaft
Zum Vergleich: Anteil der weiblichen Selbständigen an der Gesamtwirtschaft: 7%
Teilmärkte der Kultur- und Kreativwirtschaft nach Umsätzen im Jahr 2008
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Musikwirtschaft
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5.442 Mio. EUR |
| Buchmarkt |
15.240 Mio. EUR |
| Kunstmarkt |
1.928 Mio. EUR |
| Filmwirtschaft |
7.637Mio. EUR |
| Rundfunkwirtschaft |
7.879 Mio. EUR |
| Markt für darstellende Künste |
4.496 Mio. EUR |
| Designwirtschaft |
16.225 Mio. EUR |
| Architekturmarkt |
7.572 Mio. EUR |
| Pressemarkt |
26.990 Mio. EUR |
| Werbemarkt |
27.292 Mio. EUR |
| Software / Games |
26.461 Mio. EUR |
| Sonstiges (Archive, Denkmäler, Parks) |
1.325 Mio. EUR |
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Umsätze und Unternehmenszahlen 2005
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Bundesweite Umsätze der sog. Creative Industries wurden erstmalig auf der 3. Nationalen Jahrestagung Kulturwirtschaft im Oktober 2006 in Berlin von Michael Söndermann, Arbeitskreis Kulturstatistik, veröffentlicht. Der aus Großbritannien stammende und angelsächsisch geprägte Begriff "Creative Industries" (Kreativwirtschaft) ist Kulturwirtschaft im erweiterten Sinne definiert und macht damit eine international vergleichbare Erfassung von Kultur und Kreativität als Wirtschaftsfaktor in Deutschland möglich.
"Creative Industries": Jahresumsatz 2005 in Höhe von 121,4 Mrd. €
davon:
A. Kulturwirtschaft mit einem Umsatz von ca. 85,6 Mrd. €
(u.a. Verlagsgewerbe, Filmwirtschaft, Rundfunk/TV, Musik, Darstellende Kunst, Literatur, Architektur, Design und Bildende Kunst)
B. Kreativbranchen mit einem Umsatz von 35,8 Mrd. €
(Software / Games (ca. 23,0 Mrd. €) und Werbung (ca. 12,8 Mrd. €))
"Creative Industries": Anzahl der Unternehmen und selbständigen Künstler 2005 in Höhe von 208.900
davon:
A. Kulturwirtschaft mit 157.639 Firmen
(u.a. Verlagsgewerbe, Filmwirtschaft, Rundfunk/TV, Musik, Darstellende Kunst, Literatur, Architektur, Design und Bildende Kunst)
B. Kreativbranchen mit 51.294 Firmen
(Software / Games (33.405) und Werbung (17.889))
Eine Statistik aller Branchen mit ihrem jeweiligen Umsätzen und Firmenzahlen seit 2000 finden Sie im Jahrbuch Kulturwirtschaft 2007, das Sie hier kostenlos bestellen können. [weiter ... ]
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Konjunkturentwicklung 2005
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Mehr Branchen wachsen 2005! Wachstumsmotoren: Designwirtschaft
Nach Jahren der Rezession wächst Deutschlands Creative Industries in 2005 das zweite Jahr in Folge - wie in den 90er Jahren. Die Umsätze der elf Branchen wuchsen 2004/2005 insgesamt von 117,1 Mrd. € auf 121,4 Mrd. €. und damit im Schnitt um 3,7 Prozent. Dabei legte der Umsatz in der Designwirtschaft um 15 Prozent, die Software/Games Industrie um 7 Prozent zu. Rückläufig waren 2004 noch Filmwirtschaft/TV Produktion, Architektur, Journalismus und das Verlagswesen, in 2005 war es nur die Werbung mit -6,5 Prozent.
Zahl der Unternehmen wächst stärker als der Umsatz
Die Zahl aller Unternehmen ist 2004/2005 sogar noch stärker gestiegen als 2004/2003 - um 4,4 Prozent, allen Branchen voran legt die Software/Games Branche mit 8,5 Prozent zu, gefolgt von Nachrichtenbüros und Design (6,0 Prozent). Werbung schneidet auch in der Firmenentwicklung 2005 schlechter ab, mit -0,5%, die einzige Branche mit einem Rückgang an Firmen.
Die meisten Unternehmen gibt es im Segment Darstellende / Bildende Künste, Literatur und Musik mit 38.500 Firmen, gefolgt von Architekturbüros mit 38.000, Design mit 37.100 und Games mit 33.400.
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